Grundtvig-Stiftung e.V.

Verein für bürgerbewegte politische Bildung in Brandenburg

Zur Geschichte Der Grundvig-Stiftunge.V.

Die Grundtvig-Stiftung e.V. für bürgerbewegte politische Bildung im Land Brandenburg ist ein Kind der Bürgerbewegung Ostdeutschlands.

Sie wurde 1991 von Mitgliedern und Sympathisanten des Brandenburger Bündis 90( später Bündnis) gebildet, welches im Land Brandenburg 1991 unabhängig von den Grünen zur Wahl antrat. Mit sechs Angeordneten wurde Bündnis 90/Bündnis in den ersten Landtag Brandenburgs unter dem Fraktionsvorsitz von Günter Nooke ( heute CDU, MdB) gewählt und war an der Landesregierung beteiligt.

Die Grundtvig-Stiftung wurde von der Bündnis 90 (später Bündnis)- Fraktion als ihre Stiftung für politische Bildung im Land Brandenburg am 04.November 1991 anerkannt. Seit 1994 arbeitet sie als parteienunabhängiger gemeinnütziger Verein für politische Erwachsenenbildung und gehört zu den Trägervereinen der Landeszentrale für politische Bildung Brandenburgs.

Zu den Gründern der Stiftung gehörten neben Günter Nooke und weiteren Mitgliedern und Mitarbeitern der damaligen Bündnis 90-Fraktion wie Markus Derling, Harald Klauke und Justus von Widekind, dem Vertreter des Landtagssprecherrat von Bündnis 90 Helmut Müller-Enbergs, der erste Vorstandssprecher der Stiftung Ulrich Jochimsen, das leider viel zu früh verstorbene langjährige Vorstandsmitglied der Stiftung Matthias Artzt und die erste Geschäftsführerin der Stiftung Rune Schreiber. Unterstützt wurde die Stiftung bei ihrer Gründung auch von den Bürgerrechtlern wie Wolfgang Templin und Konrad Weiß.

Große Unterstützung kam auch aus Dänemark.
Konsul Sören Kragholm vom Königlichen Dänischen Generalkonsulat richtete ein Grußwort an die neu gegründete Stiftung.
In unserer Vereinstätigkeit werden wir von erfahrenen Vertretern der dänischen Demokratie und politischen Bildung wie z.B.  Hans Hennigsen von der bedeutenden Askover Höjskole, Nils Bandholm, dem Baumeister des Öko-Doms in Horno, Karen und Peter Bonde von einem Vier-H-Hof auf Fünen und Preben Maagard, dem Leiter des  vom  unterstützt.

Der Vorstandssprecher der Stiftung ist von Beginn bis heute Ulrich Jochimsen, ein weitsichtiger und großartiger Visionär vor allem auf den Gebieten der Umwelt-, Energie- und Wasserpolitik,

Die erste Geschäftsführerin der Stiftung war bis 1993 Rune Schreiber.  Seit 1993 ist Dr. Anka Schaefer die Geschäftsführerin der Stiftung; bis 2000 hautberuflich und seit 2000 ehrenamtlich.

In ihren verschiedenen Veranstaltungen widmete sich die Stiftung Themen zur Stärkung von Demokratieund Recht im Land Brandenburg.Darunter gab es Veranstaltungen zu Themen wie der Auseinandersetzung mit Rolle der Staatssicherheit in der DDR und besonders an der Universität Potsdam, Gespräche zwischen Ost-und Westdeutschen über die Geschichte nach 1945 im Rahmen des Projektes "Geteilte Erfahrungen", Veranstaltungen zur Enregie-, Wasser- und Abwasserpolitik im Land Brandenburg wie z.B. die Seminarreihe "Wasser ist Leben", internationale Jugendcamps in Horno gegen die Fortsetzung des Braunkohleabbaus in der Lausitz, Bildungsreisen auf den Spuren des dänischen Namensgebers N.F.S.Grundtvig, Seminare zum Thema Minderheitenpolitik in Deutschland und Dänemark und viele andere mehr.

1999 beteiligte sich die Stiftung an der Ausstellung "Stiftungen bauen Brücken" des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen und stellte hier und im Rahmen eines Ausstellungskataloges ihre Arbeit vor.